Essensplanung — vom „was koche ich?" zur fertigen Einkaufsliste

Wie du in Mokkeli einen Essensplan anlegst, Rezepte hineinlegst oder magisch füllen lässt und die Zutaten auf die Einkaufsliste schiebst — Vorräte werden dabei automatisch übersprungen.

Kurz gesagt: Ein Essensplan in Mokkeli ist eine Sammlung von Rezepten für die kommenden Tage — kein starres Kalenderraster. Du legst einen Plan an, füllst ihn (selbst oder per Magisch füllen), und schiebst am Ende alle Zutaten in einem Rutsch auf die Einkaufsliste. Was schon im Vorrat liegt, lässt Mokkeli dabei automatisch weg.

Du findest den Essensplan am PC im Menü unter Essensplan, am Handy unter Mehr → Bereiche → Essensplan.


1. Der Alltag heute

Halb sechs. Der Kühlschrank enthält Joghurt, einen halben Kohlrabi und Senf. Irgendjemand fragt, was es gibt. Du weißt es nicht, also gibt es Nudeln — zum dritten Mal diese Woche. Am Wochenende hast du eingekauft, aber ohne Plan, also fehlt jetzt trotzdem alles.

2. Warum das teuer ist

Die Entscheidung „was koche ich?" fällt jeden Tag neu, unter Zeitdruck, mit leerem Kopf. Das ist die anstrengendste Art, sie zu treffen — und die teuerste: Spontankäufe, weggeworfene Reste, immer dieselben vier Gerichte. Einmal pro Woche zwanzig Minuten planen ersetzt sieben Mal fünfzehn Minuten Grübeln.

3. So sieht gute Essensplanung aus

Erst festlegen, was es geben soll — dann daraus ableiten, was gekauft werden muss. Nie andersherum. Die Rezeptsammlung ist der Vorrat an Entscheidungen, der Plan ist die Auswahl daraus, die Einkaufsliste fällt als Ergebnis hinten raus.

4. So machst du das in Mokkeli

Schritt 1 — Rezepte sammeln

Ohne Rezepte kein Plan. Unter Rezepte kannst du sie

  • von Hand anlegen (Titel, Portionen, Zutaten, Schritte),
  • von einem Link importieren — Rezept-Adresse einfügen, Mokkeli liest die Seite aus,
  • abfotografieren — ein Foto vom Kochbuch oder der Rezeptkarte genügt.

Gespeicherte Rezepte kannst du in Kochbücher einsortieren — das sind eure Themensammlungen („Schnell nach der Arbeit", „Was die Kinder essen").

Schritt 2 — Einen Plan anlegen

Im Essensplan auf + bzw. Neuer Plan. Ein Titel ist optional — nützlich etwa für „Hannas Geburtstag" oder „Woche 12". Es können mehrere Pläne parallel existieren; ältere landen im Verlauf.

Schritt 3 — Den Plan füllen

Von Hand: Über Rezept hinzufügen landest du in deiner Rezeptliste. Das + auf einer Rezeptkarte öffnet Zum Plan hinzufügen — dort wählst du den Plan, optional eine Mahlzeit (Frühstück · Mittagessen · Abendessen · Snack) und die Portionen. Ein ganzes Kochbuch auf einmal geht auch: Alle zum Plan hinzufügen.

Automatisch: Magisch füllen lässt Mokkeli den Plan aus deinen Rezepten und Vorlieben zusammenstellen. Enthält der Plan schon etwas, fragt die App, ob sie Ersetzen oder Hinzufügen soll. Während der Plan entsteht, kannst du jederzeit Abbrechen.

Damit das gute Vorschläge werden, lohnt sich ein Blick in zwei Einstellungen (am PC über das Zahnrad im Essensplan, am Handy über das Menü im Essensplan):

  • Essensvorlieben — Allergien, Abneigungen, Ernährungsweise, auch pro Person im Haushalt.
  • Mahlzeiteneinstellungen — welche Mahlzeiten geplant werden, wie viele Tage ein Plan umfasst und wie viele Rezepte hineingehören.
Allergien immer selbst prüfen

Mokkeli weist ausdrücklich darauf hin: Allergenangaben stammen von euch selbst. Prüfe Zutaten bei Allergien immer nach.

Schritt 4 — Feinschliff

Jede Rezeptkarte im Plan trägt zwei Schalter:

  • die Mahlzeit — antippen und ändern, oder auf Keine Mahlzeit zurücksetzen;
  • ein Datum — optional. Setzt du eines, taucht das Gericht an diesem Tag im Kalender auf. Das kleine ✕ am Datum löscht nur das Datum, nicht das Rezept.

Die Portionen stellst du pro Rezept ein; die Zutatenmengen rechnen sich mit.

Schritt 5 — Zutaten auf die Einkaufsliste

Der Reiter Zutaten zeigt alles zusammengerechnet, was der Plan braucht — über alle Rezepte hinweg. Ein Klick auf Zur Einkaufsliste hinzufügen, Liste auswählen, fertig.

Was in deinen Vorräten steht, wird dabei übersprungen. Mokkeli sagt das auch: „Diese Zutaten sind im Vorrat und werden nicht hinzugefügt." Willst du etwas trotzdem mitnehmen, hakst du es in der Übersicht einfach wieder an. Mehr dazu im Guide Vorräte.

Bereits übertragene Zutaten sind markiert, damit nichts doppelt auf der Liste landet. In der Handy-App nimmst du eine solche Zutat über das an ihrer Markierung wieder von der Liste herunter.

Schritt 6 — Die anderen mitnehmen

Über Alle informieren (im Menü des Plans) bekommen alle Haushaltsmitglieder eine Mitteilung, dass der Essensplan aktualisiert wurde.

Und wenn die Frage doch wieder spontan kommt — „Was soll ich für Sonntag kochen?" oder „Was könnte ich aus diesen Zutaten machen?" — frag den Companion im Chat. Der kennt eure Rezepte, euren Plan und eure Vorlieben. Direkt im Plan gibt es dafür sogar einen eigenen Reiter Chat, mit zwei Kanälen: Familie (ihr untereinander) und Companion (die KI).

Web und Handy

Die Essensplanung funktioniert auf beiden Geräten gleich — gleiche Begriffe, gleiche Schritte. Der Unterschied liegt nur im Weg dorthin: am PC ist Essensplan ein eigener Menüeintrag, am Handy liegt er unter Mehr.

5. Wie weit seid ihr?

  • Start: Ein paar Rezepte sind erfasst, und du legst ab und zu einen Plan an.
  • Etabliert: Einmal pro Woche entsteht ein Plan, und die Einkaufsliste entsteht aus ihm — nicht daneben.
  • Optimiert: Der Plan füllt sich magisch aus euren Vorlieben, Vorräte werden automatisch übersprungen, und die Frage „was gibt's heute?" beantwortet ein Blick in die App statt eine Diskussion.

6. Der nächste Schritt

Damit das Überspringen funktioniert, muss Mokkeli wissen, was bei euch immer im Haus ist. Das steht in den Vorräten.

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