Kurz gesagt: Die Vorräte sind deine Liste der Dinge, die bei euch immer da sind — Salz, Mehl, Öl, Nudeln. Ihr einziger Zweck: Wenn Mokkeli Zutaten auf die Einkaufsliste überträgt, lässt es alles weg, was in den Vorräten steht. So landen Salz und Olivenöl nicht bei jedem Rezept wieder auf der Liste.
Du findest sie am PC unter Einkauf → Vorräte, am Handy im Einkauf hinter dem ⋮-Knopf oben rechts (Eintrag Vorräte) — oder aus dem Essens-Bereich heraus.
1. Der Alltag heute
Du planst Spaghetti Bolognese, überträgst die Zutaten auf die Einkaufsliste — und da steht jetzt Salz. Und Pfeffer. Und Olivenöl. Von allen dreien hast du Vorräte für ein halbes Jahr. Also streichst du sie wieder weg. Beim nächsten Rezept dasselbe.
2. Warum das teuer ist
Eine Liste, die zu 30 Prozent aus Sachen besteht, die du schon hast, wird nicht mehr gelesen — sie wird überflogen. Und dann übersieht man das Eine, was wirklich fehlt. Vertrauen in die Liste ist der ganze Wert der Liste.
3. So sieht gute Bestandsführung aus
Trenne, was du dauerhaft im Haus hast, von dem, was du regelmäßig nachkaufst. Beide Gruppen dürfen die Einkaufsliste nicht mit Rauschen füllen — die erste soll gar nicht drauf, die zweite nur, wenn du sie anstößt.
4. So machst du das in Mokkeli
Vorräte anlegen
Öffne Vorräte und tippe den Produktnamen ein. Am Handy fügst du mit der Eingabetaste hinzu — einen Plus-Knopf gibt es dort bewusst nicht, so kannst du mehrere Dinge hintereinander eintippen.
Ein zweiter Weg: Wenn du ohnehin ein Produkt bearbeitest, gibt es dort den Schalter „Immer zu Hause". Was du so markierst, taucht anschließend in den Vorräten auf.
Jede Zeile in den Vorräten hat den Schalter Nicht auf Liste. Der ist standardmäßig an — das ist genau der Effekt, um den es geht. Schaltest du ihn aus, bleibt das Produkt zwar im Vorratsregal sichtbar, wird aber beim Übertragen nicht mehr übersprungen.
Ein ℹ️-Symbol oben erklärt dasselbe noch einmal in der App:
„Vorräte sind Produkte, die du immer zu Hause hast. Wenn du Grundnahrungsmittel zur Einkaufsliste hinzufügst, werden Vorräte automatisch übersprungen."
Wenn doch mal etwas leer ist
Neben jedem Vorrat sitzt Zur Einkaufsliste hinzufügen. Ein Klick, und das Mehl steht einmalig auf der Liste — ohne dass du es aus den Vorräten entfernen müsstest.
Die Vorräte sind eine Ja/Nein-Liste, kein Lagerbestand. Mokkeli weiß, dass du Mehl hast, aber nicht, wie viel. Zu prüfen, ob noch genug da ist, bleibt dein Job — die Liste sorgt nur dafür, dass Mokkeli nicht ungefragt nachkauft.
Der Unterschied zu den Grundnahrungsmitteln
Neben den Vorräten gibt es die Grundnahrungsmittel (am Handy: Wöchentliche Grundnahrungsmittel), direkt daneben im Einkauf. Die beiden werden gern verwechselt, machen aber das genaue Gegenteil:
| Vorräte | Grundnahrungsmittel | |
|---|---|---|
| Was steht drin | Was du immer da hast | Was du jede Woche brauchst |
| Beispiele | Salz, Mehl, Öl, Reis | Milch, Brot, Eier |
| Wirkung auf die Liste | wird weggelassen | wird auf Knopfdruck draufgesetzt |
| Mengen | keine | Menge, Einheit und Anzahl pro Eintrag |
Bei den Grundnahrungsmitteln drückst du Zur Einkaufsliste hinzufügen (N) und alle Wocheneinkäufe wandern auf einmal auf die Liste. Ein Hinweis zeigt dir, wann du das zuletzt getan hast („Zuletzt hinzugefügt: heute / gestern / vor N Tagen"), damit nichts doppelt passiert. Was gleichzeitig in den Vorräten steht, wird auch hier übersprungen — Mokkeli meldet dann „N im Vorrat – übersprungen".
Auf der Einkaufsliste tragen diese Artikel eine kleine Wiederhol-Markierung, damit du siehst, woher sie kommen.
Wo die Vorräte überall wirken
Die Vorräte greifen an drei Stellen — überall, wo Zutaten in eine Einkaufsliste wandern:
- Rezept → Einkaufsliste (direkt vom Rezept aus)
- Essensplan → Zutaten → Einkaufsliste (der gesammelte Wocheneinkauf)
- Grundnahrungsmittel → Einkaufsliste
In der Übersicht vor dem Übertragen siehst du die betroffenen Zeilen als Im Vorrat markiert, mit dem Hinweis „Diese Zutaten sind im Vorrat und werden nicht hinzugefügt." Du kannst sie dort einzeln wieder anhaken, wenn doch etwas fehlt.
Web und Handy
Inhaltlich identisch — dieselben Vorräte, dieselben Schalter, sofort auf beiden Geräten. Nur der Weg unterscheidet sich: Am PC liegen Vorräte und Grundnahrungsmittel als eigene Punkte in der Leiste über der Einkaufsliste. Am Handy stecken beide hinter dem ⋮-Knopf oben rechts im Einkauf. Der Schalter „Immer zu Hause" im Produkt-Formular ist ein Weg der Handy-App.
5. Wie weit seid ihr?
- Start: Ein paar offensichtliche Dauerbrenner stehen drin — Salz, Öl, Pfeffer.
- Etabliert: Die Vorräte sind vollständig genug, dass eine übertragene Rezeptliste ohne Nachbearbeitung stimmt.
- Optimiert: Vorräte und Grundnahrungsmittel sind sauber getrennt. Der Wocheneinkauf entsteht aus einem Knopfdruck plus dem Essensplan — und enthält genau das, was fehlt.
6. Der nächste Schritt
Wenn Vorräte und Einkauf sitzen, ist der nächste Prozess das Wiederkehrende im Haushalt: Routinen.